· 

Hier kann Großes werden

Wien wurde vor kurzem vom „Economist“ zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt. Wien punktete besonders bei der Sicherheit, dem guten Wasser der Bildung und der Kultur. Wenn du „Wien“ googelst, wird dir gleich auch vorgeschlagen was es alles in Wien zu sehen gibt, und was du auf keinen Fall versäumen darfst. Beispielsweise das Schloss Schönbrunn, die Wiener Hofburg, und den Stephansdom.

 

Wien war über Jahrhunderte eine Residenzstadt, hatte eine wichtige Stellung in Europa und ist noch immer von großer Bedeutung. Wien ist in vielerlei Hinsicht ein interessanter Mix aus Alt und Neu und ich liebe es in dieser Stadt zu wohnen. 

Viele denken wie ich, dass Wien von strategischer Bedeutung für die geistige Erweckung unsers Landes und auch unseres Kontinentes ist. So viele Menschen sind hier einsam oder verletzt, sie hasten durch ihren Alltag, haben den wienerischen, grantigen Blick auf und „sudern“ sich durch den Tag. Gleichzeitig sind aber auch viele offen für Neues, für Kreativität und für das Schöne. Wien ist ein internationaler Hotspot für Kongresse, ist ein Hauptsitz der UNO, der Hauptsitz der OPEC, Sitz von Pro Oriente. Wien ist eine bedeutende Universitätsstadt und hier leben Menschen aus über 180 Ländern. In Wien gibt es sehr viele Kirchen und Gemeinden (nicht nur katholische), fast jede Gemeinschaft, die in Österreich aktiv ist, hat in Wien einen Standort. Diese Stadt ist ein christlicher Schmelztiegel mit seinen vielen muttersprachlichen Gemeinden und verschiedenen Denominationen. Aus diesem Nährboden kann bei gemeinsamer Anstrengung Großes entstehen,

besonders dann, wenn wir Räume schaffen, wo Gott erfahrbar wird.

 

Für mich war es sehr berührend, als bei den letzten Herbsttagen tausende Menschen beim Abend der Barmherzigkeit in den Dom geströmt sind. Es war schön zu sehen, dass viele von ihnen vielleicht zum ersten Mal seit langer Zeit wieder in einer Kirche waren. Viele waren ganz berührt von der Gegenwart Gottes und der Jahrhunderte andauernden Gebetsatmosphäre. Ganz viele zündeten Kerzen an, ließen für sich beten und viele gingen zu einem Priester um zu beichten.

 

Ich bin der festen Überzeugung, dass Jesus ganze Städte verändern kann. Ich träume davon, dass in Wien aus diesem Mix von Nationen eine Kultur der Ermutigung entsteht, die den ganzen Kontinent für Jesus gewinnt. Deswegen möchte ich Dich zu den Herbsttagen einladen, sei dabei. Auch bitte ich Dich, andere Menschen aus deinem Umfeld dazu einzuladen. Die effektivste Methode der Evangelisation ist, wenn ein Freund zu einem anderem sagt: „Komm und sieh“.

Euer Jakob

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0