Ein prophetisches Festival

 

Vor kurzem war die Tageslesung aus dem Buch Jona. Ich liebe dieses „Büchlein“, das so kurz und dennoch voller Wahrheit über Gott und den Menschen ist – und dazu so humorvoll. Jona, der Prophet (!), der vor lauter beleidigter Wut lieber sterben als leben möchte, weil Gott sich der Menschen Ninives erbarmt hat, statt seinen gerechten Zorn walten zu lassen. Den hatte Jona prophetisch angekündigt und auf die Zerstörung der Stadt gewartet – ja offenbar sogar gehofft…

Und erneut will er lieber sterben als leben, als der Herr einen Wurm schickt, der den Rizinusstrauch annagt. Und Jona erklärt dem Herrn, dass er zurecht zornig ist. Und der Herr antwortet: „Dir ist es leid um den Rizinusstrauch, für den du nicht gearbeitet und den du nicht großgezogen hast. (…) Mir aber sollte es nicht leid sein um Ninive, die große Stadt, in der mehr als hundertzwanzigtausend Menschen leben, die nicht einmal rechts und links unterscheiden können - und außerdem so viel Vieh?“ (Jona 4,10-11).

 

In Wien leben 10 mal mehr Menschen (dafür weniger Vieh ;-)) – und im spirituellen Sinn vermag wohl eine erkleckliche Anzahl nicht rechts von links zu unterscheiden. Die Herbsttage sind ohne Zweifel ein prophetisches Festival, ein Ort authentischer Verkündigung, ein Raum der herzlichen Begegnung mit dem barmherzigen Vater. Unser ganzes Gebet muss sein, dass der Herr in diesen (Herbst)Tagen den Geist der Umkehr über Wien ausgießt, dass aus Wien ein „Wienive“ wird ;-) 

 

Ein Mann und 3 Tage haben gereicht, um ganz Ninive zur Umkehr zu bewegen. Der Geist des Herrn war mit ihm. Und der Geist des Herrn ist mit uns! Und der Geist des Herrn ist mit den Herbsttagen! Es sind SEINE Tage und wir dürfen als „Könige, Priester und Propheten“ Werkzeug sein in SEINEM mächtigen Plan für Wien!

 

Und wenn „die Leute von Wienive“ dann an Gott glauben, ein Fasten ausrufen und alle Bußgewänder anziehen und wenn der König von Wien von seinem Thron aufsteht, sich in ein Bußgewand hüllt, in die Asche setzt und ausrufen lässt, dass alle „laut zu Gott rufen und jeder umkehren soll und sich von seinen bösen Taten abwenden und von dem Unrecht, das an seinen Händen klebt“ – ja dann wird Wien wirklich anders sein!!!

 

Beten wir um diese Ausgießung des Geistes, um solche Zeichen und Wunder und freuen wir uns auf und über die Früchte, auch wenn manchmal ein Wurm an uns nagt. Dann soll nicht Jona, sondern Josua uns Vorbild sein: „Und Josua sagte zum Volk: Heiligt euch; denn morgen wird der Herr unter euch Wunder tun.“ (Josua 3,5) Are you in? 

 

 

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Die Herbsttage sind für alle frei, ohne Anmeldung oder Ticketkauf zugänglich. Jeder und Jede soll kommen können, um etwas von der Guten Nachricht zu hören. 
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